Donnerstag, 9. Februar 2017

In der "neuen Kurie" haben wir in dieser Woche einen erneuten Gästerekord

Auch der heutige Donnerstag ist hauptsächlich Gästen gewidmet. Diesmal sind es Priester aus Tambow und Orenburg, die sich auf den Weg nach Saratow gemacht hatten, um aktuelle Fragen und Pläne ihrer Seelsorgebereiche mit mir abzusprechen. So lernt einer nach dem anderen unsere neuen Büroräume, dicht neben der Kirche, kennen. Die Redemptoristen aus Orenburg sind zu zweit im Auto gekommen und nutzen die Gelegenheit, um einen Kofferraum voller Bibeln mit nach Hause zu nehmen. Die bei uns gelagerten Bücher stammen noch aus einer Druckerei in Brüssel, die sich zur Zeit der Sowjetunion sehr für die Verbreitung christlicher Literatur in russischer Sprache engagierte. Meinen Gast aus Tambow nehme ich am Nachmtitag mit nach Marx, wo ich donnerstags planmäßig zu tun habe. 
Ins E-Mail-Postfach habe ich zumindest geschaut. Da liegen u.a. ein paar freundliche Mahnungen. Ich kann nicht mehr als dankbar für das aufgebrachte Verständnis sein. (Ah, in Deutsch kann man "aufgebracht" verschieden verstehen. Ich meine es im friedlichen Sinne.)